Schlagzeilen

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich Willkommen auf der Internetseite der DEG Dach-Fassade-Holz eG, mit vielen Informationen rund um Ihre Genossenschaft und die Themen Dach, Fassade und Holz.

Neubau DEG Münster - Schwertransport in der Nacht

Schlange stehen IIIDie Uhr zeigt viertel nach zwölf in der Nacht. Draußen ist es dunkel. Nur ein paar Laternen erhellen an manchen Stellen die Straßen. Geräusche sind kaum zu vernehmen. DEG Zweigniederlassungsleiter Marco Klaßen blickt den Bürgersteig entlang. Noch ist nichts zu sehen. Ein weiterer Blick auf die Uhr. Lange kann es nicht mehr dauern. Er spaziert auf und ab. Hinter ihm liegt die Baustelle des neuen kombinierten Dach-Holz Standortes der DEG in Münster. Um die Zeit ist kein Handwerker mehr tätig. Plötzlich erscheinen große Scheinwerfer ein paar Straßen entfernt. Begleitet von gespenstischen blauen und gelben Lichtern. „Ich glaube die wollen zu uns. Jetzt geht es los“, sagt Marco Klaßen und beobachtet gespannt das Geschehen.

Tatsächlich nähert sich der Konvoi der Baustelle an der Harkortstraße. Was nach einem Großeinsatz aussieht, ist ein Schwertransport, der ausschließlich in der Nacht auf die Strecke darf. Dieser rollt mit einer Gesamtlänge von 48 Metern und einer Breite von 2,55 Meter auf den Rohbau der DEG zu. Jetzt geht es um Millimeterarbeit. Ein Stück vor und ein Stück zurück. Zwei PKW`s blockieren den Weg. Trotz eingerichtetem Halteverbot stehen die Autos auf der gesperrten Fläche. Für die Schwergewichte keine Chance daran vorbeizukommen. Der Abschleppdienst muss her und räumt die kleinen Hindernisse aus dem Weg. Anschließend kann es weitergehen. Allein die letzte Kurve dauert für den Transport zehn Minuten. „Die Fahrer machen eine super Arbeit. Hier kommt es auf jede Kleinigkeit an“, erklärt Marco Klaßen. Langsam rollen die 600-PS Vehikel über den Schotter auf die Baustelle. Handbremse, ein letztes Grollen der Motoren und aus. Die insgesamt 36-stündige Tour mit 500 Kilometern nimmt für die Fahrer ein Ende. Gute Nacht.

Mit strahlendem Sonnenschein erwacht die Baustelle ab sieben Uhr zum Leben. Heute erfolgt der zweite Teil. Projektleiter Juri Manweiler vom Bauunternehmen Hundhausen betrachtet die gelieferten Stahlbetonfertigteile. „Diese Größenordnung bekomme ich nicht alle Tage zu sehen“, sagt der Diplom Ingenieur. Jeder Binder wiegt 66 Tonnen und misst eine Länge von 42,60 Meter. Die Bauteile der Firma Beton-Fertigteilbau Erfurt (BFE) stellen einiges in den Schatten. Fast so lang wie ein halbes Fußballfeld. Produktionszeit: Drei Monate. Dafür setzte sich Manweiler gerne ins Auto und fuhr die 160 Kilometer von Siegen nach Münster.

AusrichtenDas Geräusch der Schwertransport-Motoren bestimmt mittlerweile die Kulisse. Der Bagger im Hintergrund wirkt im Vergleich wie ein kleines Spielzeug. Dann geht es los. Der erste Transport fährt langsam in Richtung der im Boden verankerten Betonpfeiler. Dort warten zwei Kräne darauf, den Hallenbinder abzuladen. Die Fahrer und Monteure verständigen sich per Walkie-Talkie. Einmal mehr muss jeder einzelne Schritt genau passen. Durch das Tor in der Wand geht es in die Nachbarhalle. Der Wagen setzt zurück und richtet sich gerade aus. „Das ist für alle die schwerste Aufgabe. Sowohl die Kräne als auch die Transporter sind so nah wie möglich an der Einbaulage zu positionieren“, erläutert Juri Manweiler. Schließlich ist die beste Position gefunden. Anschließend passiert rund 15 Minuten nichts.

Der Binder in der SchwebeErst das Geräusch von schweren massiven Eisenketten kündigt an, das es weitergeht. Die Monteure binden die Fertigbauteile los und schwingen sich auf die Hubarbeitsbühnen, mit denen es hoch hinausgeht. Oben angekommen, nehmen die Mitarbeiter die schwingengenden Kranketten entgegen. Mit den Händen befestigen sie diese an den Schlaufen des Hallenbinders. Zwei Stahlseile für ein Gewicht von 66 Tonnen. Doch noch liegt die Last auf den Stützen des Transports. Es folgen letzte prüfende Blicke, ehe ein Handzeichen erfolgt. Die Stützen klappen weg und das Bauteil schwebt. Vorsichtig und langsam zieht der Kran das Bauteil, das aussieht wie eine graue lange Wand, nach oben. Am Hallendach setzen die Monteure das Stück in die vorgesehene Lücke. Mit wenigen Hammerschlägen versenken sie ein paar Plastikbefestiger. „Damit nichts wackelt. Aber bei 66 Tonnen wackelt eigentlich nichts“, erklärt einer der Monteure mit einem Lachen. Der erste Hallenbinder ist innerhalb von 90 Minuten montiert. Insgesamt warten acht weitere auf ihren Einsatz.

OBIS

OBIS Online-Bestell- und Informations-Service

Der Online-Bestell- und Informations-Service der
DEG Dach-Fassade-Holz eG.

Werbekampagnen

logo_dachmarketing

E-Learning Arbeitsschutz

arbeitssicherheit
Unterweisen & Schulen Sie online Ihre Mitarbeiter
Fordern Sie sich Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Ihren Testzugang an

Termine

Oktober 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31

Nächste Termine

Keine Termine

Ein starker Verbund!

zedach_120